Fazit: Die vierte Staffel Deep Space Nine

Wieder einmal hat es gut ein halbes Jahr gedauert, um eine Staffel zu beenden. Die vierte „Deep Space Nine“-Staffel setzt das „sehr gute“ Niveau der zweiten und dritten Staffel fort und kann sich mit ca. 0,05 durchschnittlichen Bewertungspunkten mehr auf glatte, sehr gute 4 Punkte arbeiten. 

Zunächst einmal die Folgenübersicht (mit Verlinkungen zu den Rezensionen) und die Bewertungen:

Folge 73 – Der Weg des Kriegers – Teil 1 5 Punkte
Folge 74 – Der Weg des Kriegers – Teil 2 5 Punkte
Folge 75 – Der Besuch 4 Punkte
Folge 76 – Der hypokratische Eid 4,5 Punkte
Folge 77 – Indiskreditionen 4 Punkte
Folge 78 – Wiedervereinigt 3 Punkte
Folge 79 – Kleine grüne Männchen 3 Punkte
Folge 80 – Das Wagnis 5 Punkte
Folge 81 – Das Schwert des Khaless 3,5 Punkte
Folge 82 – Unser Mann Bashir 4 Punkte
Folge 83 – Die Front 4,5 Punkte
Folge 84 – Verlorenes Paradies 4 Punkte
Folge 85 – Emotionen 5 Punkte
Folge 86 – Zu neuer Würde 5 Punkte
Folge 87 – Die Söhne von Mogh 4,5 Punkte
Folge 88 – Der Streik 4,5 Punkte
Folge 89 – Die Übernahme 3,5 Punkte
Folge 90 – Das Gefecht 2 Punkte
Folge 91 – Strafzyklen 3 Punkte
Folge 92 – Der zerborchene Spiegel 3,5 Punkte
Folge 93 – Die Muse 2 Punkte
Folge 94 – In eigener Sache 4 Punkte
Folge 95 – Die Abtrünnigen 4,5 Punkte
Folge 96 – Hoffnung 5 Punkte
Folge 97 – Quarks Schicksal 3,5 Punkte
Folge 98 – Das Urteil 4 Punkte
Gesamtbewertung: 4 Punkte

Die vierte Staffel kommt also auf eine etwas höhere Durchschnittswertung als die Zweite. Insgesamt befindet sie sich mit 4 von 5 im sehr guten Bereich.

Die Staffel beginnt – wie so viele DS9-Staffeln – mit einem sehr gelungenen Zweiteiler. Auch im folgenden reißt die Qualität der Geschichten nicht ab, sodass gute Episoden wie „Kleine grüne Männchen“ und „Wiedervereinigt“ fast schwach wirken.

Mit Worf betritt zwar ein neuer Stammschauspieler die Bühne, wirklich neue Geschichten bringt er aber nicht mit sich. Es gibt zwar viele gute Nebenhandlungen mit ihm, aber seine Auftritte wirken zunächst noch etwas hölzern. Erst im Verlauf der Staffel wird er ein „normales“ Teammitglied.

Der Zweiteiler „Die Front“ und „Das verlorene Paradies“ erzählen eine der großartigsten Verschwörungstheorien des verfilmten „Star Trek“-Universums, bleiben leider in der Inszenierung aber weit hinter ihren Möglichkeiten. Trotzdem sorgen solche Episoden dafür, dass das Unterhaltungsniveau konstant hoch bleibt.
Hinzu kommen noch emotionale Glanztaten wie „Emotionen“ und actionreiche Kriegsgeschichten wie „Zu neuer Würde“, die rundum überzeugen können.

Der klingonisch-cardassianische Krieg sorgt die ganze Staffel über für eine Bedrohung neben dem Dominion. Leider sorgt er mit der Folge „Das Gefecht“ auch für eine der schwächsten Episoden der Staffel. Es folgt ein kleines Staffeltief. In „Strafzyklen“ wird eine außerordentlich gelungene Idee nur mäßig umgesetzt, „Der zerbrochene Spiegel“ ist eine gute Folge, aber dennoch die bisher schwächste Spiegeluniversums-Episode und „Die Muse“ erzählt zwei hanebüchene Geschichten, von denen wenigstens die mit Odo sehr berührend ist.

Danach erzählt die Staffel wieder wunderbare Geschichten wie „Hoffnung“ und „Die Abtrünnigen“.
Insgesamt ist die vierte Staffel „Deep Space Nine“ eine sehr gute, sehr unterhaltende „Star Trek“-Staffel

Bisherige Staffeln im Vergleich

West Wing Staffel 1 4,2 Punkte sehr gut
Akte-X Staffel1 4,1 Punkte sehr gut
Deep Space Nine Staffel 4 4 Punkte sehr gut
Deep Space Nine Staffel 3 3,9 Punkte knapp sehr gut
Deep Space Nine Staffel 2 3,9 Punkte knapp sehr gut
Star Trek: Enterprise – Staffel 3 3,5 Punkte „gutes“ gut
Star Trek: Enterprise Staffel 2 3,1 Punkte gut
Deep Space Nine Staffel 1 2,9 Punkte knapp gut
Clone Wars Staffel 1 2,3 Punkte knapp durchschnittlich

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