Deep Space Nine – Staffel drei

Diesmal hat es mehr als ein halbes Jahr gedauert, um eine „Deep Space Nine“-Staffel zu beenden. Das Ergebnis ist ähnlich wie bei der zweiten Staffel: Sehr gut.

Zunächst einmal die Folgenübersicht (mit Verlinkungen zu den Rezensionen) und die Bewertungen:

Folge 47 – Die Suche (Teil 1) 4,5 Punkte
Folge 48 – Die Suche (Teil 2) 5 Punkte
Folge 49 – Das Haus des Quark 3,5 Punkte
Folge 50 – Equilibrium 2 Punkte
Folge 51 – Die zweite Haut 4 Punkte
Folge 52 – Der Ausgesetzte 4,5 Punkte
Folge 53 – In der Falle 4 Punkte
Folge 54 – Meridian 2,5 Punkte
Folge 55 – Defiant 5 Punkte
Folge 56 – Das Festival 3 Punkte
Folge 57 – Gefangen in der Vergangenheit (Teil 1) 4,5 Punkte
Folge 58 – Gefangen in der Vergangenheit (Teil 2) 4,5 Punkte
Folge 59 – Der Funke des Lebens 4 Punkte
Folge 60 – Herz aus Stein 3,5 Punkte
Folge 61 – Trektors Prophezeiung 4 Punkte
Folge 62 – Das Motiv der Propheten 2,5 Punkte
Folge 63 – Der Visionär 3,5 Punkte
Folge 64 – Ferne Stimmen 4 Punkte
Folge 65 – Durch den Spiegel 5 Punkte
Folge 66 – Der geheimnisvolle Garak (Teil 1) 5 Punkte
Folge 67 – Der geheimnisvolle Garak (Teil 2) 5 Punkte
Folge 68 – Die Erforscher 2,5 Punkte
Folge 69 – Familienangelegenheiten 4 Punkte
Folge 70 – Shakaar 4 Punkte
Folge 71 – Facetten 3 Punkte
Folge 72 – Der Widersacher 4,5 Punkte
Gesamtbewertung 3,9 Punkte

Die dritte Staffel hat kommt also genau wie die zweite auf eine durchschnittliche Punktzahl von 3,9, was sehr nah an sehr guten 4 von 5 Punkten ist.

Wie auch die letzte Staffel startet diese mit einem Eröffnungsmehrteiler, der hohes Niveau bieten kann. Im Gegensatz zu der zweiten Staffel gibt es nun aber auch zwei sehr gute Zweiteiler während der laufenden Staffel. Sowohl „Gefangen in der Vergangenheit“ als auch „Der geheimnisvolle Garak“ sind mehr als sehenswert.

Um auf den sehr guten Schnitt zu kommen, bietet die Staffel aber natürlich viele sehr gute Einzelfolgen wie „Shakaar“, „Defiant“, „Der Widersacher“ oder „Der Ausgesetzte“ auf. Mal ist es ein Jem’hadar-Baby, mal ein Bajoranischer Aufstand gegen eine sich anbahnende Diktatur, aber immer wieder verblüfft die Serie, mit relativ einfachen Kulissen und sehr guten Geschichten.

Es wird auch deutlich, dass sich die Charaktere in „Deep Space Nine“ mehr entwickeln als in anderen Serien. So haben sowohl Sisko als auch Quark Familienprobleme, Kira und Dax verlieben sich und verlieren ihre Liebe und die politische Landschaft auf Bajor wird ein ums andere Mal umgeworfen. All das sorgt für spannende Unterhaltung.

Diese Staffel hat glücklicherweise keinen Totalausfall, wie es die letzte noch hatte. Doch auch hier gibt es durchschnittliche Folgen. Dax liebe in „Meridian“ ist etwas albern, ihre große Trauer verblasst viel zu schnell. Die Propheten sorgen in „Das Motiv der Propheten“ für eine alberne Ferengi-Geschichte, die bemüht witzig wirkt und Sisko fliegt in „Die Entdecker“ ein ziemlich dämliches Gefährt. Außerdem gibt es noch eine schwache, vor sich hinplätschernde Trill-Geschichte mit dem Titel „Equilibrium“, die den Tiefpunkt der Staffel glücklicherweise gleich an den Anfang setzt.

Die Wertung zeigt aber, dass die guten (3 Punkte), sehr guten (4 Punkte) und sogar noch besseren Folgen in der Staffel überwiegen. Die dritte Staffel hält damit das hohe Niveau der zweiten Staffel.

Bisherige Staffeln im Vergleich

West Wing Staffel 1 4,2 Punkte sehr gut
Akte-X Staffel1 4,1 Punkte sehr gut
Deep Space Nine Staffel 3 3,9 Punkte knapp sehr gut
Deep Space Nine Staffel 2 3,9 Punkte knapp sehr gut
Star Trek: Enterprise Staffel 2 3,1 Punkte gut
Deep Space Nine Staffel 1 2,9 Punkte knapp gut
Clone Wars Staffel 1 2,3 Punkte knapp durchschnittlich

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