Der Visionär (Deep Space Nine Folge 63)

Inhalt: O’Brien reist alle fünf Stunden fünf Stunden in die Zukunft. Dabei sieht er wie er stirbt und kann das verhindern. Er sieht auch, wie DS9 explodiert und kann das auch verhindern.

Kritik: So knapp die Inhaltsangabe auch ist, so gut ist die Episode.

Natürlich wissen zunächst weder O’Brien noch die DS9-Crew was los ist. Eine romulanische Delegation ist an Bord und stellt einige Fragen zu der Dominion-Bedrohung. Gleichzeitig sind einige Klingonen eingetroffen. Beide Gruppen scheinen jedoch nicht in der Lage, solche Zeitsprünge herbeizuführen.

Letztendlich sind es die Romulaner, die sich so sehr vor dem Dominion fürchten, dass sie das Wurmloch und DS9 zerstören möchten.
Der Weg zu dieser Auflösung ist jedoch äußerst spannend und nicht weniger verwirrend. Denn die regelmäßigen Zeitsprünge O’Briens sorgen schon dafür, dass sich der Zuschauer anstrengen muss, die Zeitebenen im Auge zu behalten.

Zum Schluss muss O’Brien sich dann selbst aufgeben und einem anderen O’Brien die Reise in die Vergangenheit ermöglichen. Das erscheint dann theoretisch mehr als absturs, stört in der Episode aber nicht all zu stark.

Witzig ist, wie Kira in der Folge von den Romulanern verhört wird. Ihr gefallen vor allem die Fragen, die Odo betreffen gar nicht. Die Romulaner unterstellen ihr nämlich, ein Verhältnis mit Odo zu führen. Der arme Odo, der ja in Kira verliebt ist, muss sich dann von Kira anhören, wie abstrus das doch ist. Da hatte er in Herz aus Stein doch recht, als er der Gründerin sagte, Kira würde ihn nie lieben.

Insgesamt also eine nette und unterhaltsame Episode, die allerdings neben den Romulanern keine Besonderheit für die Serie bietet. Mehr als gute 3,5 von 5 Punkten gibt es dafür.

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