Facetten (Deep Space Nine Folge 71)

Inhalt: Jadzia Dax unterzieht sich einem alten Trill-Ritual. Durch einen Anleiter werden die Geister der Leben Daxs in ihre Freunde transportiert. Dadurch kann sich Jadzia jeweils eine halbe Stunde lang mit ihren Vorgängern unterhalten.
Derweil trainiert Nog hart für den Eingangstest in die Akademie.

Kritik: Trill-Folgen waren bisher leider immer etwas schwächer. Auch diese weiß nicht gänzlich zu überzeugen. Schon das Ritual wirkt mehr als skurril. Das ein vereinigter Trill die Erinnerungen seiner Vorgänger im Kopf hat, ist ja noch glaubhaft. Aber dass diese Geister aus dem Trill herausgelöst werden können und in andere Menschen gesetzt werden können, ist doch mehr als unrealistisch.

Außerdem sind die Gespräche zwischen Jadzia und ihren Trills eher uninteressant. Zwar weiß man nun, was in Jadzia alles rumspuckt, aber mehr Erkenntnisgewinn hat man durch die Darstellungen nicht.
Der letzte der Reihe, Kazon, unterstützt dann noch einmal Jadzias Minderwertigkeitsgefühle. Sie leidet immer noch darunter, dass sie beim ersten mal im Trill-Trainingsprogramm von Kazon abgelehnt wurde.

Diese Scham wird noch verstärkt, als sich Kazon entscheidet, nicht wieder in Jadzias Körper zurückzukehren. Dies ist dann der eigentliche Konflikt der Episode. Dabei ist es zwar witzig Kazon in Odos Körper zu sehen, aber wirkliche spannend ist das nicht.

Gelungen ist hingegen die Nebenhandlung, die Nogs Beitritt in die Akademie behandelt. Quark versucht natürlich alles, um genau das zu verhindern. Denn die Vorstellung, dass sein Neffe der erste Ferengie in der Akademie ist, behagt ihm gar nicht.
Natürlich schafft es Nog zum Schluss. Aber Quarks Genöle und Intrigen bis dahin sind wie immer sehr witzig anzuschauen.

Eine durchschnittliche Haupthandlung mit einer äußerst sympathischen Nebenhandlung. Das macht gerade noch eine gute Episode. 3 von 5 Punkte.

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