Trektors Prophezeiung (Deep Space Nine Folge 61)

Inhalt: Ein cardassianisch-föderatives Wissenschaftsprojekt ist angesetzt. Gemeinsam möchte man dafür sorgen, dass ein Kommunikationsrelais installiert wird. Dadurch soll die Kommunikation zwischen dem Alpha und dem Gamma Quadranten vereinfacht werden. Im Fokus liegt dabei natürlich ein Frühwarnsystem vor einem möglichen Angriff des Dominion.
Doch ein bajoranischer Vedek warnt Sisko davor, dieses Projekt zu genehmigen. Er befürchtet, dass eine alte bajoranische Prophezeiung wahr werden würde. Falls das der Fall sein sollte, würde das Wurmloch zerstört werden.
Sisko ignoriert ihn.
Doch während man an dem Relais arbeitet, treten alle Vorhersagen des Bajoraners ein. Bis das Wurmloch am Ende tatsächlich in seiner Existenz bedroht ist.
Sisko kann das jedoch gerade noch abwenden. Er und Kira stellen fest, dass die Prophezeiung tatsächlich eingetreten ist und der Vedek die Worte nur falsch interpretiert hat. Wieder einmal zeigt sich, wie wichtig es ist, dass Sisko für sich selbst entscheidet und nicht auf die religiösen Fanatiker auf Bajor hört.

Kritik: Eine wirklich unterhaltsame Episode. Noch nie hat man so freundliche Cardassianer erlebt. Scheinbar geht es bei den caradassianischen Wissenschaftlern noch deutlich freundlicher zu als im Militär. Dem gegenüber steht natürlich die Richterin aus DAS TRIBUNAL, die ja alles andere als freundlich war.

Sehr amüsant war auch die sich anbahnende Beziehung zwischen O’Brien und einer Wissenschaftlerin. Natürlich war sie gänzlich einseitig und O’Brien hat von alledem nichts bemerkt.

Zeitweise muss man auch wirklich schlucken, da es nach keiner Rettung für das Wurmloch aussieht. Natürlich wird es am Ende dann aber doch nicht zerstört.

Interessant ist, wie Sisko mit seiner Rolle als Auserwählter umgeht. Ihm behagt die Rolle nicht und er ignoriert sie meistens. Kira tut es ihm gleich. In dieser Folge bemerken beide, dass dies nicht reicht. Sie müssen sich beide mit dieser Rolle auseinandersetzen. Das Fazit ist dabei sehr gelungen.

Und so kommt diese Episode trotz einer (religiös bedingten) Längen auf ein sehr gutes Niveau. 4 von 5 Punkten.

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