Artikel Kommentare

Die Gedankenecke » Einträge verschlagwortet mit "Theater"

Dantons Tod (im Thalia Theater)

Dantons Tod (im Thalia Theater)

Der Vorhang hebt sich, unter lauter Musik drehen die Darsteller des Stücks eine große, in vier Teile, die in sich wiederum in Hälften unterteilt sind, getrennte Kugel. Die Erde wird von der Gemeinschaft in Bewegung gesetzt. Die Arbeit erscheint hart, doch gemeinsam dreht sich die Kugel schnell. Die Musik jedoch verhindert, dass man die Worte der Schauspieler versteht. Dieser Einstieg wirkt nicht nur sehr beeindruckend, sondern gibt bereits das Thema dieser Inszenierung vor. Zum Startpunkt von … Den ganzen Artikel lesen »

Veröffentlicht unter: Gesehen

Die Dreigroschenoper (im Berliner Ensemble)

Die Dreigroschenoper (im Berliner Ensemble)

Die Dreigroschenoper wurde vor 74 Jahren am Theater am Schiffbauerdamm aufgeführt. Heute residiert dort das Berliner Ensemble. Seit 2006 wird dort die hier rezensierte Inszenierung des Stückes aufgeführt. In dieser Dreigroschenoper-Inszenierung sind alle Schauspieler weiß überschminkt, sie wirken dadurch etwas puppenhaft, auf jeden Fall aber verfremdet. Denn Gefühlsregungen sind entweder gar nicht oder aber in übertriebenem Ausmaß zu erkennen. Damit nimmt natürlich die Bedeutung der Körperbewegungen der Schauspieler zu. Es ist angesichts der Mimik nicht verwunderlich, … Den ganzen Artikel lesen »

Veröffentlicht unter: Gesehen

Die schmutzigen Hände (im Deutschen Theater)

Die schmutzigen Hände (im Deutschen Theater)

Hugo, ein junger Intellektueller, schließt sich während des zweiten Weltkriegs der kommunistischen Partei Illyriens an. Die Rote Armee ist auf dem Vormarsch, die Deutsche Armee wird bald fallen. Die kommunistische Sache scheint damit der Sieg sicher zu sein. Bisher ist Hugo Redakteur der Parteizeitung, er möchte aber endlich aktiv werden. Nach einigem Flehen erhält er den Auftrag, den Generalsekretär der Partei, Hoederer, zu ermorden. Hoederer möchte mit den Liberalen und den herrschenden Faschisten eine gemeinsame … Den ganzen Artikel lesen »

Veröffentlicht unter: Gesehen

Antoni/Karge: Brecht (im Berliner Ensemble)

Antoni/Karge: Brecht (im Berliner Ensemble)

Ein Abend mit Brecht-Liedern, -Balladen und -Zitaten. Präsentiert von zwei langjährigen Schauspielern. Das klingt vergnüglich und ist es auch. Dabei kommt dem Programm zugute, dass die ausgewählten Werke nicht zu Brechts bekanntesten gehören. Auf diese Weise lernt man Lieder des Künstlers kennen, die ansonsten auf Bühnen und Platten selten vorkommen. Es gibt eine lose Rahmenhandlung, die sich um die Beziehung der beiden Schauspieler zueinander dreht. Hier will der Funke nicht richtig rüberspringen. Ein Eingangsstück, das von … Den ganzen Artikel lesen »

Veröffentlicht unter: Gesehen

Frühlings Erwachen (im Berliner Ensemble)

Frühlings Erwachen (im Berliner Ensemble)

Melchior Gabor ist,  für die repressive Gesellschaft in der er erlebt, für einen vierzehnjährigen überraschend aufgeklärt und frei. Er muss erleben, wie sein bester Freund Moritz Stiefel den Druck des Gymnasiums nicht mehr erträgt und sich umbringt. Der Selbstmord wird ihm zur Last gelegt, da er Moritz zuvor schriftlich aufgeklärt hat. Melchior selbst experimentiert jedoch bereits mit dem anderen Geschlecht in Person von Wendla Bergmann. Diese wird von ihrer Mutter noch immer in dem Glauben … Den ganzen Artikel lesen »

Veröffentlicht unter: Gesehen

Miss Sara Sampson (im Berliner Ensemble)

Miss Sara Sampson (im Berliner Ensemble)

Lessing kritisierte sein eigenes Stück einst, dass es auf der Bühne entschlackt und drastisch gekürzt werden müsste. Genau das tut die Inszenierung am Berliner Ensemble. Übrig bleiben lediglich die drei Hauptfiguren: Der Verführer Mellefont, seine Geliebte und Verlobte Sara Sampson und seine ehemalige Geliebte und Mutter seiner Tochter, Marwood. Diese Reduzierung tut dem Stück richtig gut, denn sie lenkt den Fokus von den bürgerlichen Tugenden. Mit Sir William Sampson ist der gutmütigste und tugendhafteste Charakter aus … Den ganzen Artikel lesen »

Veröffentlicht unter: Gesehen

Die Kleinbürgerhochzeit (im Berliner Ensemble)

Die Kleinbürgerhochzeit (im Berliner Ensemble)

Ein junges Paar heiratet und lädt sieben Gäste in die neue, kleine aber eigene Wohnung. Bei viel Essen und eben so viel Alkohol soll die Hochzeit gefeiert werden. Doch der Abend verläuft anders als geplant. Die typischen Familienstreitigkeiten brechen aus, das eingeladene Ehepaar stellt sich als streitlustig heraus und während der Sohn der Vermieter mit der Schwester der Braut anbandelt, brechen die vom Ehemann getischlerten Möbel aufgrund des schlecht gemischten Leim nacheinander auseinander. Die Bühne des … Den ganzen Artikel lesen »

Veröffentlicht unter: Gesehen