R.E.D. 2

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R.E.D. 2 hält das extrem gute Niveau des ersten Teils. Frank versucht mit seiner Freundin Sarah ein normales Rentnerleben zu führen. Das kann nicht gut gehen: Bereits in der ersten Einstellung des Films treffen die beiden auf Marvin, der sie warnt, dass die CIA ein zweites Mal hinter ihnen her ist. Nach dem vorgetäuschten Tod Marvins und Franks Verhaftung durch das FBI erfahren Frank und Sarah von Marvin warum: Im Internet kursiert ein Dokument, wonach die beiden Ex-CIA Agenten wüssten, wo in Moskau eine Bombe unglaublicher Sprengkraft versteckt sei. Diesmal möchte jedoch nicht nur die CIA Franks Tod und heuert dafür den besten Auftragskiller der Welt an, das MI6 beauftragt zudem Victoria damit, Frank zu töten. In Paris begegnet die Truppe zudem Franks alte Bekannte, die russische Agentin Katya. Und dann spielt noch der verschollene Wissenschaftler Edward Bailey eine Rolle…

Anders als im ersten Film ist dieses Mal weitaus schneller klar, worum es geht. Auch scheinen die Fronten von Beginn an klar verteilt zu sein. Doch eine Stärke dieses Films ist, dass sich alles im Verlauf ändert, ohne das man das unbedingt kommen sieht. Dieser Verlauf wird in einer Unterhaltung sogar selbstironisch reflektiert. Für den Zuschauer bedeutet das aber in erster Linie hohes Tempo und eine dichte Handlung.

Gleichzeitig wurde das Humor-Niveau des ersten Teils gehalten und die Quantität erhöht. Es wird also noch mehr geschossen, das Gewaltlevel steigt sogar ein wenig, die Witze dazu sind häufig aber noch ein wenig besser, die Sprüche noch cooler. Auch dieses Mal ist es herrlich, die Agentenrentner in Aktion zu sehen.

Frank erweist sich in diesem Film als hoffnungsloser Liebhaber. Er versucht die ganze Zeit, Sarah zu beschützen, die selbst aber nichts lieber möchte, als sich in die Aktion zu stürzen. Das verursacht zunächst Konflikte, mit dem Auftritt von Katya auch eine äußerst gelungene Eifersuchtszene. Im Laufe des Films zeigt Sarah, dass sie ganz eigene Stärken besitzt – sehr zur Freude der Lachmuskeln der Zuschauer.

Freilich, sind die Witze auch in diesem Teil nicht cleverer geworden. Manche Situationen wiederholen sich zudem. Diesmal ist es Victoria, die sehr verschnupft darauf reagiert, dass jemand beim MI6 sie für zu alt hält, um von ihr gehört zu haben – sie ist dann auch die letzte, was diese Person jemals hören wird. Ähnliche Situationen hatte man bereits im ersten Teil, doch auch im zweiten sind sie noch witzig.

Genau so lustig wie R.E.D. mit einer umfangreicheren und dichteren Handlung, dadurch ist R.E.D. 2 von Anfang bis Ende spannend, abwechslungsreich und äußerst unterhaltsam.

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