The Drop-In (West Wing Folge 34)

Inhalt: Sam schreibt dem Präsidenten eine Rede für die Vorstellung seines neuen Umweltschutzgesetzes vor der Umweltlobby. Aus politischen Gründen lassen Leo, Toby und Josh den Präsidenten einen „drop in“ machen, der die Umweltlobby brüskiert. Sams Rede wird dadurch de fakto zerstört…
Derweil versucht Leo permanent den Präsidenten davon zu überzeugen, dass die Forschung an einem Raketenabwehrsystem wichtig ist, obwohl es bei dem teuren Projekt bisher nur Fehlschläge gab…
Außerdem muss der Präsident neue Botschafter vereidigen, unter denen ein alter bekannter, John Marbury, ist, und CJ muss einen Spender der Demokraten davon überzeugen, dass es nicht klug ist, wenn er noch einmal mit dem Präsidenten in Kontakt tritt…

Kritik: „“The Drop-In“ beginnt damit, dass Sam einmal die Inititative ergreift. Er hat den Präsidenten davon überzeugt, das Umweltgesetz sofort auf den Weg zu bringen. Alle anderen wichtigen Berater waren gerade anderweitig beschäftigt und fallen aus allen Wolken als sie die rasche Umsetzung mitbekommen. Ihre Gründe sind sinnig, andererseits ist es nicht richtig, Sam darüber nichts wissen zu lassen.

Das ist der ernste Teil der Episode, der zu einer ernsten Missstimmung zwischen Toby und Sam führt. Sam wirft Toby vor, dass er seine Niederlage in der vorherigen Episode nicht richtig verarbeitet habe. Schließlich versuchte Toby damals Großes und scheiterte kläglich.

Vergnüglich wird die Episode dadurch, dass sich Leo über weite Strecken mit Lord Marbury kabbelt. Die beiden haben unterschiedlich Ansichten über das Raketenabwehrsystem und können sich zudem nicht wirklich riechen. Obwohl das Thema ernst ist, unterhalten die spritzigen Dialoge gut.

Insgesamt ist „The Drop-In“ eine weitere unterhaltsame Episode, die durch gelungene Dialoge gut unterhält. Nur die Spannung bleibt hier etwas auf der Strecke, da man bereits weiß, dass Sams Rede nicht der große Kracher wird, den er sich wünscht. Das ist dann nicht spannend, sondern eher tragisch. Dennoch unterhält die Episode durch viele gelungene Nebenhandlungen sehr gut. 4 von 5 Punkten.

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