Grüße an mein Leben (von Rosenstolz)

Am 5. Dezember erschien die neue Rosenstolz-Single „Wie weit ist vorbei“.

Neben dem bereits bekannten „Wie weit ist vorbei“ finden sich darauf die beiden neuen B-Seiten „Grüße an mein Leben“ und „Schmetterlinge aus Eis“, sowie eine Demo-Version von „Bist du dabei“ und eine Grönland-Version von „Wie weit ist vorbei“.

Grüße an mein Leben

Der Songtext ist hier zu finden.

Was ist denn hier passiert? Rosenstolz bringen ein Lied heraus, das ausnahmelos positiv ist? Was sollen denn jetzt all die Leute sagen, die immer behaupten, von Rosenstolz kämen ausschließlich depressive Lieder?

„Ein Kompliment riss mich aus dem Schlaf“. Das Lied beschreibt, wie sehr ein einziges Kompliment doch die eigene Wahrnehmung verändern kann. Auf der Tour sagt Peter wohl häufiger vor dem Lied, dass es dazu anregen soll, öfter Komplimente zu verteilen.
Auf jeden Fall beginnt nach diesem Kompliment ein wahrer Begeisterungssturm.
Plötzlich erkennt man, wie toll das Leben doch ist.
„Bin endlich wieder frei“, „ein Wort hat mich wieder ganz gemacht“ sind Zeilen, die für sich alleine stehen können.

Irgendetwas stört mich jedoch an dem Lied, so dass es nicht die Höchstpunktzahl bekommt. Ich glaube, es liegt daran, dass es ein wenig zu poppig ist.
Es wirkt so fast wie eine Mischung aus „Blaue Flecken“ und „Bist du dabei„, was für die sonst eher kreativen Rosen doch ein wenig unnatürlich ist.

Das eigentliche Ziel ist jedoch erreicht: „Grüße an mein Leben“ ist ein sehr gutes Lied, das einem gute Laune macht. Außerdem erinnert man sich an die Komplimente, die man mal bekommen hat, und überlegt, ob man nicht vielleicht auch ab und zu ein wenig freizügiger mit solchen sein sollte, schließlich hat man sich über diese selber immer sehr gefreut.

Sehr gute 4 von 5 Punkten gibt es daher für dieses Lied.

Bei Youtube gibt es auch einige Live-Mitschnitte, die jedoch sehr verwackelt und von schlechter Qualität sind. Das erste Video ist von extrem schlechter Qualität, dafür ist es sehr nah an der Bühne aufgenommen worden, daher schön laut und ein wenig fetziger.
Beim zweiten Video ist die Bühne nicht so nah, dafür ist esvon weit aus besserer Qualität, hört sich aber auch ein wenig braver an.

http://www.youtube.com/watch?v=sE4Ehg12qIU

http://www.youtube.com/watch?v=4ywjCg1cbfY
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