The Rose MacGregor Drinking and Admiration Society (von T. Kingfisher)

Eine Gruppe Feenjungen sitzt eines Abends um ein Feuer herum. Sie unterhalten sich um Rose MacGregor. Auf die ein oder andere Art haben sie alle ihr Herz an diese beeindruckende Frau verloren. Doch obwohl sie alle in ihren Hoffnungen enttäuscht wurden – Rose heiratete letztlich den örtlichen Schmied – bewundern sie die Frau noch immer und halten die Erinnerung an sie wach. Rose ist derweil längst eine alte Frau, die sich in erster Linie um ihre Enkel kümmert und noch regelmäßig Blumensträuße erhält.

„The Rose MacGregor Drinking and Admiration Society“ dreht die gewöhnliche Vorstellung der Liebe zwischen Fantasiewesen und Menschen um. Normalerweise verlieben sich Menschen unsterblich in Fabelwesen und sind im Anschluss von ihnen besessen. Hier ist das anders. Die Feen-Männer können Rose nicht vergessen. Das liest sich nett, Kingfisher baut einen eigenen Feenslang auf, in dem sich die Männer unterhalten. Neben einem kleinen Schmunzeln hat die Kurzgeschichte aber nur wenig zu bieten. Interessanter wäre es gewesen, hätten die Fantasiewesen vielleicht ähnlich penetrante Strategien entwickelt, um ihre Angebetete für sich zu gewinnen, wie es manche Menschen tun.

Die Kurzgeschichte „The Rose MacGregor Drinking and Admiration Society“ von T. Kingfisher ist 2018 im „Uncanny„-Magazin erschienen. Sie ist für den Hugo Award 2019 in der Kategorie „Best Short Story“ nominiert.

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