Acts of Contrition (von Kirsten Beyer)

acts of contrition 240Die Voyager-Besatzung beginnt im Delta-Quadranten diplomatische Kontakte mit einer föderationsähnlichen Konföderation. Bald stellen sie jedoch fest, dass hier nicht unterschiedliche Völker regieren, sondern hauptsächlich das Kapital. Derweil muss Paris im Alpha-Quadranten für das Sorgerecht seines Kindes kämpfen, während Seven einer sehr undurchsichtigen Forschungsmission zur Bekämpfung einer Seuche zugeteilt wurde.

Während die Handlung im Alpha-Quadranten entweder vor sich hin plätschert (Seuche) oder schlicht wenig Sinn ergibt (Sorgerechtsstreit) wird dem Leser mit der Konföderation ein überraschend deutlicher Spiegel der eigenen Gesellschaft vorgehalten. Aus den Augen der Föderationsoffiziere erscheint das primitiv und grausam. Tatsächlich reicht das aus, um die diplomatischen Verhandlungen am Ende (nach einigen Missverstädnnissen) abzubrechen. Das verwundert, schreckt die Föderation doch sonst nicht davor zurück, Bündnisse mit ähnlich grausamen Regimes zu treffen. Trotz dieser und einiger anderer Schwächen zeichnet der Roman ein überzeugendes Bild der Konföderationsgesellschaft und bereitet eine gute Basis für den kommenden Abschluss der Trilogie um die politischen Entwicklungen im Delta-Quadranten.

Die gesamte Rezension ist auf Trekzone nachzulesen:
Star Trek: Voyager – Acts of Contrition (von Kirsten Beyer)

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