Ellie (West Wing Folge 37)

Inhalt: Das Oberhaupt des medizinischen Dienstes unterstützt in einem Interview die Legalisierung von Marihuana. Das Team im Weißen Haus macht sich sofort daran, den Schaden zu beheben. Allerdings unterstützt die Tochter des Präsidenten ihre Patin, das Oberhaupt des mediznischen Dienstes…
Toby macht sich derweil Sorgen darum, weil er das „Blue Ribbon Committee“, das die Sozialsysteme überprüfen soll, mit den richtigen, aber unwilligen Leuten zusammen bekommt…

Kritik: „Ellie“ legt den Fokus auf die Beziehung des Präsidenten zu seiner Tochter. Bisher hat man ja nur Zoey, Bartlets jüngste Tochter, gesehen. Diese macht sich in der zweiten Staffel zwar erstaunlich rar, aber bekam in der ersten Staffel extrem viele Auftritte. Leider hätte man sich für diese Episode eher gewünscht, dass der Zwist zwischen Bartlet und seiner Frau aus den vorherigen weitergeführt wird. Der wird hier aber komplett ignoriert. Man muss jedoch sagen, dass das Verhältnis zwischen Ellie und Bartlet sehr gut dargestellt ist und glaubwürdig wirkt.

Für den unterhaltsamen Teil der Episode sorgen CJ und Toby. Charlie hat einen Film für den Kinoabend im Weißen Haus angeboten bekommen und ihn abgelehnt, weil er gewalttätig ist und der Präsident das nicht gerne mag. Eine christliche Organisation lobt den Präsidenten nun dafür, den Film „verdammt“ zu haben und Hollywood geht auf die Barrikaden. CJ muss die Wogen jetzt glätten.

Um seine Kommission zu besetzen, muss Toby ausgerechnet seine Ex-Frau um Hilfe bitten. Und wieder gerät der sonst so ruhige Toby völlig aus der Fasssung und das Ganze endet in einem Schreikrampf in seinem Büro. Das ist zwar ein wenig albern, aber von dem Toby-Darsteller glaubwürdig gespielt. Außerdem wartet die Episode zum Schluss noch mit einer genialen Lösung auf.

Insgesamt ist „Ellie“ eine nette Familienepisode mit zwei interessanten Handlungssträngen. Wie bei „West Wing“ gewohnt, unterhält das sehr gut. 4 von 5 Punkten.

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