Der Zirkus (Akte-X Folge 44)

Inhalt: In ganz Amerika werden immer mal wieder Menschen auf grässliche Art dadurch getötet, dass sich jemand durch ihren Körper frisst. Mulder findet schnell heraus, dass jedes Mal eine bestimmte Zirkusgruppe in der Nähe war. Gemeinsam macht er sich mit Scully auf den Weg zu dem Basislager des Zirkus auf. Dort erwartet ihn die skurrilste Dorfgemeinschaft, die er jemals erlebt hat…

Kritik In dem Dorf hat beinahe jeder irgendeine körperliche Behinderung. Niemand ist körperlich das, was die Mehrheit als „normal“ beschreibe würde. Und so ist vor allem Mulder mit einer Menge eigener Vorurteile konfrontiert.

Das „Monster“ dieser Woche ist einigermaßen logisch und erzeugt ordentlich Schrecken dadurch, dass man überhaupt nicht weiß, wo es herkommt und es viel zu viele Verdächtige gibt. Denn die Episode spielt nicht nur mit Mulders Vorurteilen. Jeder in dem Dorf könnte eigentlich der Mörder sein.

Aber natürlich ist es jemand, von dem man es überhaupt nicht erwartet hätte. Bis dahin werden aber eine Reihe von möglichen Verdächtigen durch eine Körperdurchbohrung aus dem Verkehr gezogen. Nebenbei ist diese Episode aber auch die erste „Akte-X“-Folge die regelmäßig auch für Amüsement sorgt. Mulder tappt regelmäßig in Fettnäpfchen, während Scully hier mit viel Schlagfertigkeit eine sehr gute Figur macht.

„Der Zirkus“ ist anders als die übliche Akte-X-Folge. Hier geht es in erster Linie auch darum, zu hinterfragen, ob eigentlich alles normal sein muss. Denn in dem Dorf sind Mulder und Scully auf einmal eigentlich die einzigen, die aus der Masse hervorstechen und somit nicht normal sind. Eine sehr gute Folge, die zwar keinen besonders einfallsreiches Monster aufbietet, aber eine vernünftige Mischung aus Spannung und Witz hinbekommt. 4 von 5 Punkten.

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