Sexybundestag – die Seite zum „Kennenlernen“ von Abgeordneten

Wer kennt die 620 Mitglieder des Deutschen Bundestages auswendig? Vermutlich nur wenige, darunter auch nur wenige Abgeordnete. Danke einem Interview mit Dorothee Bär auf Welt.de bin ich nun auf eine Hilfe gestoßen.

Die Seite sexybundestag.de kopiert das Prinzip des Facebook-Vorläufers Facemash. Man sieht jeweils die Gesichter zweier Bundestagsabgeordneter. Dann muss man sich entscheiden, mit welchem Politiker man lieber…

Die Wahl stellt sich in der Regel gar nicht. Das erklärte Ziel der Seite ist es aber ja auch, dass dem „Benutzer“ geholfen wird, „seine“ Abgeordneten besser zu erinnern. Dorothee Bär findet das lustig, meint in dem Interview aber auch, dass jeder Twittern sollte und das der Wahl-O-Mat einem vor dem Lesen von Parteiprogrammen bewahrt. Kurz: Internetoptimismus auf der ganzen Linie, immerhin eine ungewöhnliche Position für eine CSUlerin.

Dabei gibt es eine deutlich besser Möglichkeit „seine“ Abgeordneten kennenzulernen: Das Abgeordnetenquartett auf Spiegel Online. Wie beim Quartett-Spiel spielt man mit Eigenschaften des Politikers wie „Alter“, „Reden“ und „Legislaturperioden“. Dadurch entwickelt man weitaus schneller ein gewisses Gespür für seine Volksvertreter. Zumal man auch den Anreiz hat, möglichst erfolgreich durch das Spiel zu gehen. Mein Bestzug sind 12 Züge zum Sieg, 10 Züge wäre das Minimum, das man erreichen könnte. Abgesehen davon, dass das Quartett mehr bringt, basiert es auch nicht auf einer recht abwegigen Vorstellung.

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