CSU gibt auf

Knapp ein halbes Jahr nach dem angeblich so bahnbrechenden Austieg aus dem Atomausstieg hat der bayrischer Umweltminister Söder einen Wettbewerb mit Baden-Württemberg um den schnelleren Ausstieg aus der Atomenergie angekündigt.

Die CSU will also grüner sein als die Grünen. Söder betont, dass es wichtig sei, möglichst schnell aus der Atomenergie auszusteigen und in das Zeitalter der Erneuerbaren Energien einzusteigen. Dabei wolle er keinen Kuhhandel mit Konzernen betreiben.

Blöd nur, dass die CSU halt vor kurzem nicht nur bei eben so einem Kuhhandel mitgemischt hat, sondern auch noch den Atomausstieg auf die lange Bank geschoben hat.

Die Ankündigung eines Wettkampfes um ein möglichst grünes Profil zeigt aber noch etwas anderes. Die CSU hat damit nämlich einen anderen Wettkampf verloren. Im Zuge der Laufzeitverlängerung hatten sich CDU und CSU schließlich auf die Grünen als Hauptgegner eingeschossen. Damals wollte man deren politische Linie bekämpfen, nun verfolgen die Wackeldackel von der CSU sie selbst.

Zur Erinnerung noch einmal, was die CSU noch vor kurzem von Grüner-Politik hielt:

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