Cold Station 12 (Enterprise Folge 81)


Inhalt: Die Augments nehmen mit ihrem Bird-of-Prey Kurs auf Cold Station 12 wo sie 1800 weitere Embryonen befreien wollen. Die Enterprise, die zunächst den „Kinderhort“ der Augments untersucht, macht sich auf den Weg, das Schiff abzufangen…

Kritik: Da „Cold Station 12“ der zweite Teil eines Dreiteilers ist, war nicht zu erwarten, dass die Enterprise einen Erfolg verbuchen kann. Die Episode macht jedoch eins deutlich: Die Augments werden immer gewalttätiger. Wenn man in der ersten Folge vielleicht noch gedacht hat, dass es eventuell Zeit für einen zweiten Versuch genetischer Verbesserung wäre, ist man nun eines besseren belehrt.

Der Anführer der Augments geht mit brutaler Härte vor. In dieser Episode wird er noch von Soong in seine Schranken verwiesen. Man merkt Soong deutlich an, dass er mit der Härte seiner „Kinder“ nicht wirklich zurecht kommt. Dennoch macht er mit, schließlich wird er in der Regel vor vollendete Tatsachen gestellt.

In der Folge passiert viel, ohne dass es wirklich Fortschritte gibt. Gleich zu Beginn wird anhand eines Augments ohne Verbesserungen gezeigt, wie herzlos eine Gesellschaft von Augments wäre. Das Ende dieses Jungen in dieser Episode zeigt ebenfalls, wie wenig Solidarität es unter den Augments geht. Außerdem zeigt das selbstständige Handeln des Anführers beim Vergiften der Besatzung der Station und beim Diebstahl von außergewöhnlich gefährlichen Krankheiten, dass die Augments längst neben Soong herarbeiten.

Es ist also abzusehen, dass im dritten Teil Soong seine „Kinder“ nicht mehr unter Kontrolle haben wird.

Es ist witzig, in dieser Folge endlich Dr. Lucas kennenzulernen. Schon seit einiger Zeit schreibt Dr. Phlox regelmäßig Briefe an diesen menschlichen Doktor. Nun lernt man ihn gleich in einer Notsituation kennen. Das ist eine gute Idee.

Ansonsten ist diese Episode hauptsächlich eine gut gemachte „Action“-Folge. Es gibt ein paar gute Kampfszenen und auch die Bedrohung durch die Augments sorgt für viel Spannung. Das bringt sehr gute Unterhaltung mit sich, die leider immer noch davon getrübt wird, dass es reichlich unlogisch ist, 1800 genetisch verbesserte Embryonen im All zu lagern. 4 von 5 Punkten.

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