Drei (Akte X Folge 31)

Inhalt: Die X-Akten sind wieder eröffnet. Sofort findet Mulder wieder ein Beschäftigungsfeld, um sich von dem Verschwinden seiner Partnerin Scully abzulenken. In Los Angeles bringt eine Gruppe Verbrecher regelmäßig Menschen um. Das Besonders: Sie saugen den Opfern das Blut aus. Mulder mischt sich in die Ermittlungen ein… Kritik: Die Konzentration auf das Thema Blut ist in dieser Episode fast schon widerlich. Eigentlich ist „Drei“ eine typische Monster-of-the-week-Folge. Diesmal sind die Monster aber besonders, sie haben sich nämlich tatsächlich zu Vampiren entwickelt. Einer von ihnen stirbt sogar bei Lichteinfluss, taucht aber später wieder auf. Das ist dann doch arg fantastisch. Leider wird kaum erklärt, wie dieses „Phänomen“ zustande kommt. Der Hinweis auf die „Vater-Sohn-HeiligerGeist“-Theorie ist dabei nicht ausreichend. Andererseits gibt es für so seltsame Phänomene auch keine vernünftige Erklärung. So ist es schön, dass sich die Episode ab der zweiten Hälfte auf einen Nebenschauplatz verlagert. Mulder lernt eine Frau kennen, die früher einmal mit der Vampir Gruppe zu tun hat. Mit dieser Frau beginnt er beinahe ein Verhältnis, was zu eher intensiven und widerlichen Diskussionen über Blut führt. Das Verhältnis endet dann am Ende der Folge noch tragischer als das Verschwinden von Scully. Spannung wird durch die Gefahr, die durch die drei „Vampire“ ausgeht, aufgebaut. Durch die ständige Gefahr der übermenschlichen Blutsauger, wird die Episode nie wirklich langweilig und hat keinen Hänger. Da sind Logiklöcher schon verzeihbar. Insgesamt ist „Drei“ eine spannende und beinahe sehr gute Episode. Die starke Atmosphäre der Folge sichert dann doch noch eine sehr gute Wertung. 4 von 5 Punkten.

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