Auf ärztliche Anweisung (Enterprise Folge 68)

Inhalt: Die Enterprise entdeckt eine weitere „Wolke“ aus verändertem Raum. Diese Veränderung ist aber noch nicht besonders weit fortgeschritten, die Enterprise kann das Gebiet daher durchqueren. Allerdings sind die Veränderungen tödlich für alle Besatzungsmitglieder. Lediglich Dr. Phlox ist immun gegen die Auswirkungen. Daher wird die gesamte Crew ins Koma versetzt, Phlox muss die Enterprise vier Tage lang alleine kontrollieren…

Kritik: Zunächst fragt man sich, worum es in der Episode eigentlich gehen soll. Vier Tage nur Phlox erscheint dann doch ein wenig viel. Kurz darauf bemerkt man aber, dass man etwas falsch verstanden hat: Auch T’Pol ist noch wach. Im Folgenden mehren sich seltsame Ereignisse an Bord der Enterprise. Phlox ist sich schnell sicher: Die Xindi sind an Bord.

Leider ist für den Zuschauer relativ schnell klar, dass Phlox fantasiert. Die Erscheinung von T’Pol wirkt zunächst noch realistisch, im Laufe der Folge wird aber immer klarer, dass auch T’Pol lediglich eine Vorstellung ist. So ist die „überraschende“ Wende zum Schluss überhaupt nicht mehr überraschend.

Phlox rettet die Enterprise allerdings noch wirklich. Denn die Raummasse vergrößert sich schneller als gedacht, Phlox muss den Warpantrieb anwerfen. Das gelingt ihm mit viel Mühe. Leider wird danach nicht darüber gesprochen, was es für Auswirkungen hat, dass die Raumausdehnung sich so schnell ausbreitet. Langsam wird diese Masse wirklich gefährlich für die Ausdehnung und dürfte schon ein paar mehr Planeten „konsumiert“ haben.

Insgesamt ist „Auf ärztliche Anweisung“ daher eine durchschnittliche Episode. Freilich wird Spannung aufgebaut, doch die Folge ist sehr vorhersehbar. Das reicht nicht für eine gute Note. So bleibt die Episode bei durchschnittlichen 2,5 von 5 Punkten.

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