Gewisse Lebensformen

 

Die Erde ist in der Zukunft hochtechnisiert. Für jedes Problem gibt es eine mechanische Lösung.
Doch jede Technologie wird erst durch bestimmte Elemente möglich gemacht, die auf anderen Planeten gefunden werden. Unglücklicherweise sind diese Planeten in der Regel bewohnt und die Bewohner sind nicht all zu glücklich darüber, dass die Menschen ihre Heimat ausbeuten.
Meistens führt eine neue Entdeckung also zu Krieg. Joan erlebt, wie erst ihre Mann, dann ihr Sohn und zuletzt auch sie zum Krieg eingezogen wird…

„Gewisse Lebensformen“ ist eine relativ simple Parabel gegen Krieg und imperiale Ausbeutung. Sie ist flüssig zu lesen und gut gemeint. Allerdings ist schnell zu erahnen, dass es sich um eine Kette Männer-Kinder-Frauen handelt.
Zum Schluss sind die Menschen vernichtet, Aliens, die die Erde besuchen, finden nur noch Ruinen vor.

So hat die Geschichte ein Dick-typisches Ende und zeigt, dass sich in den letzten 50 Jahren nicht geändert hat: Kriege werden noch immer in erster Linie aus wirtschaftlichen Gründen geführt.

„Gewisse Lebensformen“, 15 Seiten, 1953, von Philip K. Dick, erhältlich bei Zweitausendeins in der Anthologie „Variante zwei“.

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