Linke Socken

Erst wollte er das Entwicklungsministeriums abschaffen, jetzt ist er Entwicklungshilfeminister. Dirk Niebel ist schon ein ausgefuchster Politiker.

Seine Partei trägt seit Neuerem den Spitznamen „Mövenpick-Partei„. Nun hat Niebel eine Methode gefunden, um diesem Spitznamen Ehre zu machen.
Die CDU verkauft Gesprächszeiten ihrer Ministerpräsidenten in NRW und Sachsen. Alle finden das schlecht. Nur Niebel findet das – laut dem Stern – gut. Dort heißt es allerdings, dass man zwischen „Bürgergesprächen“ und „Sponsoring-Standgesprächen“ unterscheiden müsse.

Die FDP nennt sich auch gerne „Mittelstands-Partei“. Ist es mittelständisch, wenn Unternehmen Geld zahlen müssen, um mit Politikern in Kontakt zu kommen?
Oder sollten Politiker sowohl für Bürger als auch für kleine als auch für große Unternehmer von Zeit zu Zeit ein (kostenloses) Ohr haben?

Wahrscheinlich bekommen wir da von Niebel keine Antwort. Denn der muss ja erst noch sein Ministerium abschaffen.

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