Let Bartlet be Bartlet (West Wing Folge 19)

Inhalt: Der Präsident hat die Möglichkeit zwei Mitglieder eines Kontrollgremiums zu nominieren. Damit wären endlich Reformen bei der Parteienfinanzierung möglich. Doch die Parteipolitik stoppt ihn.
Sam sitzt in einer Sitzung, um die Militärs davon zu überzeugen, dass Schwule durchaus im Militär dienen können. Doch er hat nur wenig Rückendeckung vom Präsidenten.
CJ und Toby sehen sich einem Positionspapier gegenübergestellt, dass ihre Beraterin Mandy geschrieben hat, als sie für den Republikaner Russel geschrieben hat. Darin steht genau, wo die Schwächen der Bartlett Administration liegen…

Kritik: In dieser Folge wird endgültig deutlich, dass die Bartlett-Leute bisher viele Kämpfe ausgetragen haben, aber nur die wenigsten wirklich gewonnen haben. Das meiste waren Kompromisse.

Gleich drei halbherzige Versuche, etwas zu erreichen gibt es in dieser Folge. Und sie machen alle deutlich, dass der Präsident mehr Kraft in seine Vorhaben stecken soll. Zum Schluss gibt es dann einen Streit zwischen Leo und dem Präsidenten, der dazu führt, dass Bartlett endlich die Augen geöffnet werden.

Die Folg endet damit, dass alles noch einmal von neuem angepackt wird. Diesmal aber ohne, dass darauf geachtet wird, ob es einer Wiederwahl dienlich ist oder nicht, sondern ob es richtig ist oder nicht.

„Let Bartlet be Bartlet“ ist eine außergewöhnliche Folge, die wohl noch Nachwirkungen auf viele folgenden Folgen haben wird. Der Präsident findet endlich heraus, warum er sich in letzter Zeit so schlecht gefühlt hat und macht sich daran, das zu ändern. Demnächst dürften wohl ein paar energische Reformen anstehen.

Sehr gute Geschichte, sehr gut umgesetzt. 5 von 5 Punkten.

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