Ferne Stimmen (Deep Space Nine Folge 64)

 

Inhalt: Quark bittet Bashir im Auftrag eines Letheaners um ein bestimmtes Medikament. Bashir lehnt das ab, da es gefährliche Nebenwirkungen hat und großen Schaden für die ganze Station bringen könnte.

In der Krankenstation wird Bashir von dem Letheaner überrascht und mit einer mentalen Waffe angegriffen. Als er wieder aufwacht ist die Station verlassen und an vielen Stellen zerstört. Bald darauf findet Bashir heraus, dass er sich an einem ganz besonderen Ort befindet…

Kritik: …nämlich in seinem eigenen Kopf. Jeder, den er auf der Station trifft, stellt einen Teil seiner eigenen Persönlichkeit dar. Mal ist es die Angst, mal sein Selbstbewusstsein.

Und so wandelt sich diese Episode auch ständig. Ist sie zu Beginn noch äußerst fremdartig und spannend wird sie mit der Zeit zu einem Psychokammerspiel. Das alles ist kein großer Storyeinfall wird durch die schauspielerische Leistung der DS9-Crew aber perfekt inszeniert.

Denn bei jeder neu auftauchenden Figur muss Bashir wieder herausfinden, für was sie eigentlich steht. Zu allem Überfluss altert Bashir auch noch und wird immer schwächlicher. Die Lösung der Situation ist bis zum Schluss offen.

„Ferne Stimmen“ ist eine wichtige Folge für Deep Space Nine. Für mich zeigt sie zum ersten Mal, dass die Schauspieler der Serie auch eine schwache Story in eine sehr gute Folge verwandeln können. Das ist hier gelungen. Viel mehr kann man zu der Folge kaum sagen. Schwache Story, super Figuren – unterhält bestens und sehr gut. 4 von 5 Punkten.

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