Der Parasit (Akte-X Folge 26)

Inhalt: Mulder wird von seinem Strafdienst abgezogen, um einen einfachen Mord in einer Kanalisation aufzuklären. Schnell findet er heraus, dass es sich nicht um einen gewöhnlichen Mord handelt. Als kurz darauf ein Kanalisationsarbeiter von einem unbekannten Tier angefallen wird, ahnt Mulder bereits, dass er einen Fall verfolgt, der früher mal eine X-Akte gewesen sein könnte…

Kritik: Die X-Akten sind immer noch nicht wieder geöffnet und das stört. Das einzig Positive daran ist, dass mehr Spannung aufgebaut wird, da Mulder und Scully sich immer wieder irgendwie finden müssen. Andererseits brauchen die Folgen dadurch auch immer erst einmal eine Weile, um in Fahrt zu kommen.

Trotzdem ist diese Folge sehr gut gelungen. Der Parasit ist ein wirklich abstoßendes Wesen, das durch die Kanalisation eigentlich überall hin gelangen kann. Auch die Erklärung für die Entstehung dieses Monsters ist mehr als gelungen – sie hört sich endlich einmal allgemein verständlich an.

Gelungen ist auch, dass diese Folge keinem Schema zu folgen scheint. Bereits kurz nach zwei Dritteln der Folge kann das Vieh nämlich gefangen werden. Ärgerlich ist dann die Art und Weise, wie es erwischt. Die wäre nämlich tatsächlich zu vermeiden gewesen. Wenn man ein so gefährliches Tier mit einem Krankenwagen, keinen Sanitätern und nur einem Fahrer transportiert, muss man sich nicht wundern, wenn die Flucht gelingt.

Die Flucht sorgt dann aber wiederum noch für einige spannende Szenen. Zum Schluss gibt es ein „Akte-X“-typisches offenes Ende, das gerade zum Schluss der ersten Staffel häufig gefehlt hat.

Insgesamt ist „Der Parasit“ eine spannende Folge, die sich nicht vor anderen „Ekel“-Folgen der ersten Staffel zu verstecken braucht. 4 von 5 Punkten.

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