Vermächtnis des Terrors (Clone Wars Folge 29)

Inhalt: Jedi-Meisterin Luminara wird vermisst. Schnell wird klar, warum: Scheinbar gibt es in dem Tempel, den sie auf Geonosis untersucht hat, ein aggressives Kollektivgedächtnis, das tote Geonosianer zum Leben zurückerweckt…

„The borg meets Star Wars“, das Gefühl hat man bei dieser Episode. Zumindest wirkt sie stellenweise wie dreist vom „Star Trek“-Pendanten geklaut.

Und auch sonst ist die Episode eher unlogisch. Warum hat man vorher von der Königin nichts gehört? Warum schickte sie ihre Krieger nicht in die Schlacht als die Geonosianer in Bedrängnis waren? Und warum geht der geonosianische Kommandant zu ihr hin, obwohl er nicht besessen ist?

All diese Fragen erhalten keine Antwort. Dafür gibt es viel Geballer.

Der Episode kann man aber zu Gute halten, dass sie eine angemessene Atmosphäre kreeiert. Außerdem ist es gut, dass ein Handlungsstrang (die Geonosis-Eroberung) mehrere Folge lang dauert. Das zieht sich schon die ganze zweite Staffel hindurch und macht diese Staffel deutlich spannender als die erste.

Das alles reicht aber leider nicht, um über die schwache Story hinwegzutäuschen.

Gute Atmosphäre, schwache Story, schwacher Einfall – diese Episode kann nur wenig gutes Vorweisen. Stattdessen gibt es wieder mehr sinnloses Geknaller. Der (nicht gerade neue) Einfall mit dem Kollektiv sorgt zwar für Spannung, innovativ ist er (wie schon erwähnt) aber nicht. Außerdem gibt es in dieser Folge überraschend viele Nahansichten von Geonosianern und die sind leider alles andere als gut gezeichnet. Das reicht gerade einmal für schwache 2 von 5 Punkten.

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