Gehirn-Parasiten (Clone Wars Folge 30)

Inhalt: Ahsooka und Bariss sind mit einem Versorgungsschiff auf dem Weg zu einer medizinischen Station, die von Jedi-Meister Fisto kommandiert wird. Auf der Reise stellen sie fest, dass die geonosianischen Gehirn-Parasiten mit an Bord gelangt sind und bereits alle Klonsoldaten übernommen haben…

Der erste eigenständige Flug der beiden Padawane geht ganz schön in die Hose. In Windeseile breiten sich die Parasiten aus und übernehmen das Schiff. Danach bleibt den beiden Padawanen nichts anderes übrig, als die Antriebe zu zerstören. Doch selbst das gelingt ihnen nicht.

Die Parasiten-Idee ist dabei gut umgesetzt. Dadurch wird sie aber natürlich nicht kreativer. Unzählige Male wurde dieses Thema schon in Serien aufgegriffen.

Auch das Verhalten von Meister Fisto ist mehr als seltsam. Das Schiff an die Station andocken zu lassen, ist mehr als fahrlässig und eines Jedi-Meisters nicht wirklich würdig.

Die Auflösung, also die Art wie die Parasiten besiegt werden können, ist dann auch etwas zu banal. Denn einerseits werden sie durch Kälte zerstört, andereseits gelingt es Jedis nicht einfach, sie mit der Macht aus einem Körper zu holen. Seltsam.

Außerordentlich gelungen ist jedoch die Art, wie Anakin die Informationen aus dem Geonosianer herausholt. Hier wird zum ersten Mal eine deutliche Entwicklung – zur dunklen Seite – deutlich.

Denn das ist genau das, was der Serie zur Zeit fehlt. Die Storys werden besser, weil sie aufeinander aufbauen (da verzeiht man auch banale Einfälle wie die Parasiten). Aber die Charaktere machen kaum Entwickllung durch. Obi-Wan kritisiert ständig Anakin. Anakin kritisiert ständig Ahsooka und letztendlich verhalten sie sich alle gleich.
In dieser Folge erpresst Anakin aber zum ersten Mal Informationen aus einem anderen Wesen. Außerdem gibt es ein gelungenes Gespräch zwischen Ahsooka und Briss über die Friedenstauglichkeit ihrer Meister.

Eben so gelungen ist, dass Ahsooka nach all den Gefechten nicht mehr schlafen kann. In der Serie wurde bisher viel zu wenig thematisiert, wie die „Hüter des Friedens“ eigentlich damit umgehen, dass sie auf einmal „Krieger“ und „Generäle“ sind.
Davon gibt es hoffentlich bald mehr!

Wieder eine durchschnittliche Geschichte. Die Parasiten sind nun wirklich keine neue Idee.
Dafür wurden nun aber endlich mal sinnvolle Gespräche in der Serie geführt. Man merkt immer mehr, dass hinter der zweiten Staffel doch mehr Ideen und Überlegungen stehen. Hoffentlich geht die Entwicklung so weiter.

Durch die erwähnte Charakterentwicklung wird die durchschnittliche Geschichte wirklich gut. 3 von 5 Punkten.

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