Low rising (von „The swell season“)

Der Songtext ist unter anderem hier zu finden.

Vor einiger Zeit habe ich auf Spiegel Online einen Artikel über ‚The swell season‘ gelesen. Dabei waren auch einige Videos, in denen die beiden einige ihrer neuen Stücke live gesungen haben.
Schnell war klar: Die CD musste ich haben 😉

Seit Heiligabend bin ich nun auch in Besitz von „Strict Joy“, der zweiten CD des Duos.

Das erste Lied scheint auch gleich die erste Singelauskoppelung zu sein, denn für dieses Lied existiert ein eigenes Video.
Es würde auch zu einer Singleauskoppelungen passen, ist es doch eines der eingängigsten Lieder des Albums.

„Low rising“, aus der Tiefe wieder auferstehen – das wäre meine Übersetzung. Leo.org sieht in „low“ aber auch „die Depression“. Was aus dem ganzen eine wachsende Depression machen würde. Auch das würde zu dem (unten folgenden) Video passen.

„Low rising“ erzeugt melancholische Stimmung. Nicht unbedingt nur durch die Melodie und die eingesetzten Instrumente. Die würden tendenziell sogar eher für Aufbruchstimmung sorgen.

Denn auch die vermittelt das Lied.
I want to sit you down and talk..
Häufig merkt man schließlich, dass viel zu wenig geredet wird. Stattdessen werden gleich Kurzschlüße und Konsequenzen gezogen.
Insofern ist „Low rising“ auch ein Appel an die vernünftige Konversation in Beziehungen.

Das Video setzt diese Aufbruchstimmung nur mangelhaft um. Stattdessen scheint dort die Depression mehr im Mittelbunkt zu stehen. Wobei es auch Stärke zeigt. Denn wer all den Regen aushält, der muss schon sehr stark sein.

Insgesamt ist „Low rising“ ein überzeugender und wunderschöner Song.
5 von 5 Punkten.

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