Morgengrauen (Enterprise Folge 38)

Inhalt: Die Enterprise erforscht einen Gasplaneten, der über sechzig Monde aufweist. Trip ist mit einem Shuttle unterwegs, um ein paar Tests durchzuführen. Plötzlich begegnet er einem fremden Schiff, das sofort das Feuer auf ihn eröffnet. Mit letzter Energie kann sich das Shuttle auf den nächsten Mond retten.
Dort muss Trip jedoch feststellen, dass eine Strahlung, seinen Antrieb zerstört hat. Außerdem wird es verdammt heiß, sobald die Sonne aufgeht. Trip hat also nur noch wenig Stunden Zeit, um eine Lösung zu finden. Da bemerkt er, dass sein Feind scheinbar ebenfalls auf dem Planeten abgestürzt ist…

Kritik: Zwei Feinde in einer Notsituation. Das ist nicht gerade eine besonders innovative Idee. Kirk hatte ähnliches mit einem Gorn. Damals haben sich aber beide bis zum bitteren Ende bekriegt. Picard hingegen hatte eine fast identische Situation. Dort erkannte man irgendwann, dass man gemeinsam weiterkommt als nur alleine.

Natürlich erkennen das auch Trip und sein Feind. Zumal Trip natürlich von Anfang an lieber mit dem Fremden zusammenarbeitet, als gegen ihn kämpft.
Daher ist diese Episode auch relativ vorhersehbar.

Spannung kommt dann doch ein wenig auf, da am Schluss nicht ganz klar ist, ob der Fremde überlebt.
Dies reicht aber bei weitem nicht aus, um die Episode auf ein gutes Niveau zu heben.

Schön ist allerdings, dass in dieser Folge deutlich wird, wie die Menschheit in wenigen Stunden bessere Beziehungen zu einem anderen Volk etablieren kann, als die Vulkanier in einer viel längeren Zeit. Das hebt diese Folge dann doch wieder auf ein durchschnittliches Niveau.

Insgesamt eine nette Moralepisode, die latent schon den Wink gibt, warum die Menschen und die Vulkanier sich später zusammenschließen werden. 2,5 von 5 Punkten.

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