Die andere Seite (Deep Space Nine Folge 43)

Inhalt: Kira und Bashir werden durch einen Shuttleunfall in das Paralleluniversum gezogen, indem auch Kirk schon einmal gelandet ist. Durch Spocks Reformen, die die Terraner überzeugt haben, dass ein friedlicher Weg besser ist, gelang es den Klingonen, Cardassianern und Bajoranern, die Menschheit zu unterjochen. Bashir muss daher sofort in ein Arbeitslager. Kira jedoch findet die Liebe ihres Gegenstückes: Der Intendantin Kira. Diese wird jedoch durch ein Mordkomplott des Spiegel-Garaks bedroht. Kira entschließt sich so schnell wie möglich zu fliehen. Während der Flucht überzeugt sie einige Menschen, dass sie gegen ihre unwürdigen Lebensbedingungen vorgehen müssen. Letztendlich gelingt die Flucht jedoch, das die Spiegelseite nichts von dem Wurmloch weiß, durch das die beiden gekommen sind…

Kritik: Eine verrückte Folge! Alles ist anders im Spiegeluniversum. Besonders Odo als skrupelloser und böser Aufpasser überrascht. Kein Wunder, dass Bashir ihn am Ende ohne zu Zögern erschießen kann.
Aber auch die Intendantin Kira ist ein wahnsinniger Charakter. Permanent am Lachen kann sie Leute hinrichten lassen und danach mit der DS9-Kira flirten.

Witzig ist auch Quark einmal als grundlegend anständiges und gutes Wesen zu erleben. Er organisiert für die geknechteten Menschen Möglichkeiten zu fliehen.

Konsequent wird die Geschichte aus der TOS-Serie fortgeführt. Das Imperium der Menschen ist durch die Schwäche des „Friedens“ untergegangen. Die neue Allianz wirkt zwar merkwürdig, weil die Mitglieder so unterschiedlich sind, scheint aber in Anbetracht der Lage durchaus realistisch.
Selbst an das Detail der Transporter ist gedacht. Damit die Allianz nicht auch durch Friedensbringer untergeht, wurden alle Transporter so manipuliert, dass kein Spiegeluniversumunfall mehr vorkommen kann.

Insgesamt eine rundum interessante und spannende Folge, die die Höchstpunkzahl voll verdient hat. An dieser Episode ist einfach nichts auszusetzen! 5 von 5 Punkten.

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