Der Kokon (Akte-X Folge 20)

Inhalt: In einem Wald im Bundesstaat Washington verschwindet eine Gruppe Holzfäller. Für die Forstbehörde ist klar: Hier sind Ökoterroristen am Werk. Mulder ist sich da aber nicht ganz sicher. Zusammen mit einem Förster machen sich Mulder und Scully auf den Weg in den Wald. In der Holzfällersiedlung finden sie keinerlei Spuren der Männer. Bald darauf stellen sie jedoch fest, dass die Holzfäller einige Bäume illegal gefällt haben. Wurden sie dafür von den Ökoterroristen bestraft? Bei Nacht finden sie heraus, dass es etwas ganz anderes war, dem die Holzfäller zum Opfer gefallen sind…

Kritik: Aus einem Jahrtausendealten Baum entschlüpfen Insekten, die einen in einen Kokon verwandeln. Das ist schon einmal widerlich genug. Glücklicherweise werden sie nur in der Dunkelheit aktiv.

Unglücklicherweise reicht der Generator der FBI-Agenten nicht sonderlich lange. Und so sind auch Mulder und Scully bald bedroht von den Insekten. Doch nicht nur sie. Die Leute die bei ihnen sind und auch die Ökoterroristen leiden unter den Insekten. Da durch eine Falle der Jeep nicht mehr fahren kann, ist eine Rettung beinahe aussichtslos.

Das macht die Folge ungemein spannend. Dennoch ist der Tenor der Folge – nämlich das man vorsichtig mit den Wäldern umgehen sollte – auch nicht schlecht.

Das Ende ist dann wieder einmal sehr offen gehalten. Mulder und Scully, die nur knapp überlebt haben, erfahren, dass die Regierung versucht die Insekten auszurotten, indem sie den gesamten Wald abbrennt. Mit einem Scheitern rechnet niemand und es bereitet sich niemand darauf vor. Sollten aber ein paar Insekten entkommen, könnte schlimmes passieren. Doch die Folge endet wie gesagt offen.

Nach langer Zeit wieder eine spannende und richtig gute Folge. Hier gibt es eine vernünftige Story, die keine Längen aufweist, da die kleinen Viecher ständig und überall sind. Zum Ende hin gibt es sehr viel Nervenkitzel und ein düsteres, offenes Ende. Beinahe perfekt, daher 4,5 von 5 Punkten.

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