Mein musikalisches Computerjahr…

Wieder ist ein Jahr vorbei. Es ist nun das zweite, in dem ich meine Höhrgewohnheiten durch Last.fm aufzeichnen lasse. Letztes Jahr habe ich mir nichts daraus gemacht, doch dieses Jahr möchte ich zumindest meine Top 10 des Jahres aufschreiben. Schließlich zeigen einem Höhgewohnheiten auch immer ein wenig über sich selber.
Da dieses Jahr sehr viel passiert ist, womit ich am Anfang des Jahres überhaupt ganz und gar nicht gerechnet habe, lässt sich vielleich auch in einigen Liedern wiederfinden.

Top 10 Künstler 2008

Position Künstler Anzahl gespielter Titel
1 Rosenstolz 1957
2 Enya 886
3 Die Fantastischen Vier 197
4 Ich+Ich 113
5 Udo Lindenberg 90
6 Coldplay 89
7 Hannes Wader 87
8 Thomas D 80
9 Ludwig Van Beethoven 63
10 Simon&Garfunkel 59

Irgendwie überrascht mich die Tabelle nicht sonderlich. Ich+Ich höre ich seit einem guten halben Jahr nicht mehr wirklich, weil sehr viele Erinnerungen an Verlorenes daran kleben. So ist das einzig verwunderliche, dass diese Gruppe noch so einen guten Platz erringen kann.

Top 10 – Lieder 2008

Position Künstler Lied Anzahl gespielt
1 Rosenstolz Gib mir Sonne 68
2 Rosenstolz Lachen 37
3 Enya It’s in the rain 36
4 Rosenstolz Die Suche geht weiter 33
4 Enya Amarantine 33
6 Rosenstolz Lass sie reden 32
7 Ludwig van Beethoven Piano Sonata no. 14 op.27 no. 2 30
8 Rosenstolz Königin 29
9 Enyay My!My! Time Flies! 28
10 Enya Last Time by Moonlight 27

Das ist schon ein wenig überraschender. „Gib mir Sonne“ halte ich für das schwächste Lied des neuen Rosenstolz-Albums. Wieso ist es dann mit so großem Abstand an erster Stelle?
Das liegt daran, dass ich Alben immer ganz durchhöre und mir nie ein Lied in eine Dauerschleife setze.
Bei Gib mir Sonne habe ich das jedoch eine Woche lang gemacht, denn es traf mich in der härtesten Zeit dieses Jahres und war nun einmal das erste neue Rosenstolz-Lied nach zwei Jahren. Da war es klar, dass ich mir das häufig hörte. Und zu der Zeit in diesem Sommer brauchte ich auch wirklich viel Sonne.
Bei den Anderen Liedern ist es ähnlich. Königin, Lachen und Lass sie reden sind auf jedem Rosenstolz Live-Album und jeweils auf einem Studioalbum. Wenn ich also ein ganzes Album höre, sind die am häufigsten darauf zu finden. Man muss aber auch sagen, dass es sich um richtig gute Lieder handelt (sonst würden sie ja nicht bei jedem Rosenstolz Konzert gespielt werden).
Schön ist, dass die zwei schönsten Lieder des neuen Enya-Albums und „Die Suche geht weiter“ ebenfalls zu finden sind.

Top 10 – Alben 2008

Position Künstler Album Anzahl gespielt
1 Enya And winter came 271
2 Enya Amarantine 252
3 Rosenstolz Die Suche geht weiter 227
4 Rosenstolz Herz 177
5 Rosenstolz Alles Gute 144
6 Rosenstolz Das grosse Leben 138
7 Rosenstolz Die Schlampen sind müde 137
8 Rosenstolz Live aus Berlin 123
9 Rosenstolz Nur einmal noch 110
10 Rosenstolz Objekt der Begierde 90

Ich bin immer noch sehr erfreut, dass mich das Winteralbum von Enya so angesprochen hat. Ich hatte schon befürchtet, dass es nicht so gut werden könnte.
Auch das neue Rosenstolz Album war richtig gut.
Beide haben in kurzer Zeit sehr schöne Positionen erreicht.
Die Verteilung der anderen Rosenstolz Alben ist mir nicht immer ganz ersichtlich. Das tolle „Das grosse Leben“ höre ich lieber in einer ruhigen Stunde auf der Stereoanlage, daher wird es hier nicht reingezählt.
Aber auch die restlichen Alben Balladen Alben „Mittwoch ist er fällig“ und „Zucker“ und die Rock-Alben „Soubrette werd‘ ich nie“, „Kassengift“ und „Macht Liebe“ hätten durchaus ihren Platz in den Top-10 verdient, haben dieses Jahr aber nicht so durchgeschlagen Dabei waren es gerade Lieder aus „Mittwoch ist er fällig“, „Zucker“ und „Macht Liebe“, die mich über Wasser gehalten haben.

So geht also ein weiteres Jahr vorbei, dass wenigstens musikalisch von drei schönen Überraschungen geprägt war:
1. Die Suche geht weiter – Rosenstolz
2. And Winter came – Enya
3. Stark wie Zwei – Udo Lindenberg

Drei aktuelle Alben, die ich mir gekauft habe und keines davon war schlecht.

4. Kennzeichen D – Thomas D

Das vierte war dann nicht ganz so überragend, habe ich aber auch nicht erwartet, da Hip-Hop-Pop nicht ganz meine Linie ist. Dennoch sind auf Kennzeichen D einige richtig klasse, nachdenkliche Stücke drauf (die letzten fünf, die ich noch nicht bewertet habe, weil sie so schwer in Worte zu fassen sind).

Mal schauen, was das Jahr 2009 schönes (oder nicht so schönes) zu bieten hat…

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