Rekruten (Clone Wars Folge V)

Der Klonkrieg schreitet voran. Entferntere Außenposten werden mittlerweile häufig von Rekruten besetzt, die ihre Ausbildung noch gar nicht richtig abgeschlossen haben. Einer davon sichert die Passage nach Kamino, ist also sehr wichtig.
Während Annakin und Obi-Wan überlegen, wie sie General Greivous zu fassen bekommen könnten, vertrauen sie darauf, dass der Kommandant der Station diese mit seinen Soldaten auf jeden Fall halten wird.
Doch sie haben nicht mit den neuen Kommando-Droiden der Separatisten gerechnet. In Windeseile übernehmen sie den Posten, so dass die Klone keinen Notruf absetzen können. Es überleben nur fünf Klone, die nun alles versuchen, um den Posten zurückzuerobern…

Diese Woche wird eine etwas bessere Episode geliefert. Natürlich verzichtet sie auch diesmal nicht auf Plattitüden .
Sätze wie „Wir werden den Posten zurückerobern, weil wir ihn zurückerobern müssen“, nerven mich irgendwie.
Doch die Geschichte ist spannend, da diesmal kein Jedi-Ritter beteiligt ist, der sicherlich gewinnt. In der Tat verlieren bei der Befreiungsaktion sogar einige Klone, die vorher vorgestellt wurden, das Leben.

Ein wenig verwundern tut mich jedoch der sehr einseitige Blickwinkel der Serie. Nach nunmehr fünf Episoden war die Republik jedes Mal in der Verteidigerrolle und konnte nichts anderes tun als das Schlimmste abwenden. Wann wird es endlich mal eine Episode geben, in der die Republik in die Offensive geht?

Trotz all den Punkten, die einen regelmäßig stutzen lassen (ja, es gibt weniger Droidenwitze in dieser Folge, doch der ein oder andere hat sich mal wieder eingeschlichen), ist die Geschichte interessant, da man mal das eher persönliche Leben der Klone sieht. Zwar wurde es früher in den Comics ganz anderes dargestellt, aber in dieser Serie machen sie Witze, lachen und sorgen sich auch um ihre Kameraden. Dadurch fiebert man auch ein wenig mit den Klonen mit.
Das sich am Ende jemand opfert ist natürlich Heldentum pur und dann wird noch einmal typisch amerikanisch und patriotisch auf die Tränendrüse gedrückt, so dass man am Ende bewegt aus der Epsiode rausgehen soll. Das hat leider nicht so ganz funktioniert.

Dafür gibt es 2 von 5 Punkten. Es deutet sich jedoch an, das die Serie langsam beginnt, sich auf spannende Geschichten zu konzentrieren (die es im Star Wars-Universum ja durchaus gibt) und diese dann auch noch gut erzählt!

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