Whisper (von Isabel Abedi)

Das erste Urlaubsbuch sollte „Whisper“ von Isabel Aebdi sein. Schon am Abend vor der Abreise entdeckte es eine Freundin und meinte „das soll voll gut sein!“. Also schon wieder ein Buch, in das ich mit hohen Erwartungen gehe.

Der eigentlich Grund, warum ich es als erstes lesen wollte, war, dass der Text auf dem Buchrücken nicht wirklich packend war. Da ich mir die interessantesten Bücher immer für den Schluss aufhebe, sollte „Whisper“ das Erste sein.

In dem Buch geht es um ein Mädchen mit dem Namen Noa, das mit ihrer Mutter Kat, die eine berühmte Schauspielerin ist, und deren schwulen Freund Gilbert ein Haus in einem Dorft gemietet hat, um dort Ferien zu machen. Dort lernt sie einen Jungen namens David kennen. Gilbert beschäftigt sich hobbyweise mit Übersinnlichem. Bei einem Spiel nehmen sie Kontakt mit einer Ermordeten auf. Nach und nach kommen Noa und David nicht nur einem Mordfall, sondern auch einer Familientragödie auf die Spur…

Das Buch fesselte mich am Anfang nicht so. Gut, die Charaktere waren gut beschrieben und kamen authentisch rüber. Doch der Mutter-Tochter-Konflikt war nicht so meine Sache. Da ich aber etwa drei Stunden im Flieger hatte, entschied ich, zumindest bis zur Hälfte zu lesen. Nach etwa einer Stunde war ich so weit und musste feststellen, dass mich die Handlung mehr und mehr packte. Die Geschichte kam richtig in Bewegung und nach etwa zwei Stunden legte ich das Buch aus der Hand. Eine Pause habe ich nur für das Flugzeugessen gemacht – das will doch was heißen.

„Whisper“ beginnt gemütlich, steigert sich aber mit der Zeit. Nett sind die Intros der Kapitel, die einen immer mehr erahnen lassen, was eigentlich passiert ist und was für ein Mensch die Ermordete war.

Das Ende passte zwar gar nicht in meine Stimmung, aber es muss ja auch nicht alles negativ enden, nicht wahr?
Nach Seite 50 und wenn man Mutter-Tochter-Konflikte mag ein richtig gutes Buch.

Achja, das Buch bekam auch sofort einen Pluspunkt, da es mit einem Liedtext der irischen Sängerin „Enya“ anfing.

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