A thousand splendid suns (von Khaled Hosseini)

Vor etwa einem Jahr las ich den „Drachenläufer“ von Khaled Hosseini. Sein zweites Buch „Tausend strahlende Sonnen“ ist bisher in Deutschland nur als Hardcover erhältlich. Da ich in den Urlaub aber nur Taschenbücher mitnehme, besorgte ich mir halt die englische Taschenbuchversion.

Das Buch lebt von seien überraschenden Wendungen. Ähnlich wie in Hosseini’s erstem Buch verderben „Spoiler“ jedweder Art die Spannung.
Daher soll zum Inhalt nur gesagt werden, dass es um zwei Frauen in Afghanistan geht, die unter höchst unglücklichen Umständen aufeinander treffen.

Keine Frage, dass Buch ist deprimierend, aber so richtg. Gleichzeitig hat man aber das Gefühl, dass man gerade eine authentische Geschichte liest.
(Anmerkung: Vor etwa 2 Monaten lasen wir den „Kiterunner“ (Drachenläufer) im Englischunterricht. Eine Klassenkameradin fragte mich, ob es sich um eine Autobiographie handele. Das Gleiche könnte man bei diesem Buch auch vermuten.)
Man möchte immer wissen, wie es weitergeht. Das sorgt mit der Zeit für einen wahnsinnigen Antrieb, vor allem da alles immer schlimmer zu werden scheint. Zum Ende hin zeigt sich aber immerhin ein kleines Licht…

Frauen in Afghanistan von 1959 bis 2003. Man kann sich vorstellen, welche Stimmung so eine Geschichte mit sich trägt. Wen das nicht stört, der findet in diesem Buch eine rührende Geschichte, die einem viele über Afghanistan näher bringt.

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